Challenge Tour

Deutsche Sieger: Altbekannte und längst Vergessene


11. November 2021 ,


Jüngster Sieger auf der Challenge Tour: Dominic Foos triumphierte 2015 als 17-Jähriger.
Jüngster Sieger auf der Challenge Tour: Dominic Foos triumphierte 2015 als 17-Jähriger. | © golfsupport.nl/Frank Vuylsteke


Deutsche Sieger auf der Challenge Tour hat es bereits eine Menge gegeben – so viele wie auf keiner anderen Profitour auf diesem Niveau. Ein Blick in die dicken Geschichtsbücher.

Ursprünglich 1986 als sogenannte „Satellite Tour“ gegründet, gilt die Challenge Tour seit jeher als die perfekte Vorbereitung auf die European Tour. Viele internationale Topstars wie Thomas Björn, Henrik Stenson oder Tommy Fleetwood konnten die Order of Merit der zweiten europäischen Liga gewinnen. Ein Deutscher schaffte dies bislang zwar noch nicht, aber dafür stellt Deutschland bis dato 20 verschiedene Titelgewinner, einige von ihnen triumphierten sogar mehrfach. Deutsche Rekordsieger sind Alex Cejka und Erol Simsek. Zwei Deutsche konnten sogar in einer Saison drei Titel gewinnen. Wir verschaffen Ihnen einen Überblick über alle deutschen Sieger auf der Challenge Tour:

Heinz Peter Thül

Titel: 2
Debüt-Erfolg: 1991 Neuchatel Open
Letzter Sieg: 1992 Neuchatel Open SBS Trophy

Genau genommen gewann der gebürtige Kölner sogar vier Challenge-Tour-Events. Ihm werden jedoch nur zwei zugeschrieben, da die offizielle Order of Merit der Challenge Tour erst 1990 eingeführt wurde. Die Siege bei der Torneo dei Campioni (1988) sowie der Ramlösa Open (1989) waren der Auftakt einer äußerst erfolgreichen Zeit für Thül, nur wenig später gewann er zwei Saisons in Folge die Neuchatel Open in der Schweiz. Damit ging der viermalige World-Cup-Spieler auch als erster deutscher Sieger auf der Challenge Tour in die Geschichte ein.


Alex Cejka

Titel: 4
Debüt-Erfolg: 1991 Audi Quattro Trophy
Letzter Sieg: 2002 Galeria Kaufhof Pokal Challenge

Obwohl Alex Cejka keine komplette Saison auf der Challenge Tour spielte, prägte er die zweite europäische Liga zeitweilig mit. Bei seinem erst zweiten Auftritt auf der noch jungen Tour feierte der gebürtige Tschechoslowake einen Heimsieg im Starnberg G.C., nur um zwei Jahre später ein weiteres von dem Ingolstädter Automobilhersteller gesponsertes Turnier – dieses Mal in Hamburg – zu gewinnen. Viele Auftritte hatte Cejka danach nicht mehr auf der Challenge Tour. Ab dem Jahr 1994 erreichte er aber bei jedem seiner Starts die Top Ten. Zwei Mal davon reichte es gar für weitere Titel. Damit stand am Ende die beeindruckende Bilanz von vier Siegen bei 17 gespielten Turnieren. Drei davon holte Cejka in Deutschland, einen in Tschechien.

Alex Cejka gewann vier Titel auf der Challenge Tour – den letzten 2002.

Alex Cejka gewann vier Titel auf der Challenge Tour – den letzten 2002.


Sven Strüver

Titel: 1
Debüt-Erfolg: 1993 American Express Trophy

Bevor Sven Strüver drei Mal auf der European Tour triumphierte, sammelte auch er seine ersten Erfahrungen auf der Challenge Tour. 1993 gewann er mit sechs Schlägen Vorsprung auf Alex Cejka und Uli Zilg die American Express Trophy im Frankfurter Golf Club. Ein guter Ort für deutsche Siege – denn auch in der Saison darauf triumphierte ein Lokalmatador (siehe unten...). 


Torsten Giedeon

Titel: 1
Debüt-Erfolg: 1994 American Express Trophy

Nach Strüver feierte Torsten Giedeon sein Titeldebüt in Frankfurt. Zu diesem Zeitpunkt war der Dalldorfer jedoch längst kein unbekannter Name mehr im deutschen Profigolf. 1990 gewann er an der Seite von Bernhard Langer den World Cup. Allzu viele Auftritte hatte Giedeon jedoch nicht auf der Challenge Tour. Insgesamt waren es fünf.

An der Seite von Bernhard Langer beim World Cup wurde er bekannt, 1994 gewann er einen Titel auf der Challenge Tour – Torsten Giedeon (64).

An der Seite von Bernhard Langer beim World Cup wurde er bekannt, 1994 gewann er einen Titel auf der Challenge Tour – Torsten Giedeon (64).


Thomas Gögele

Titel: 1
Debüt-Erfolg: 1995 Open des Volcans

Der Golfsport war Thomas Gögele in die Wiege gelegt. Sowohl sein Vater als auch sein Großvater waren Pros und gelernt hat er den Sport im Augsburg GC, dem Heimatclub von Bernhard Langer. Obwohl es für den großen Wurf nicht reichte, durfte er sich 1995 über einen Titel auf der Challenge Tour freuen, woraufhin Gögele die Order of Merit auf Rang 24 beendete.


Erol Simsek

Titel: 4
Debüt-Erfolg: 1996 Audi Quattro Trophy
Letzter Sieg: 1997 Neuchatel Open

Erol Simsek, der mit zehn Jahren aus der Türkei nach Deutschland kam, wurde 1989 Profigolfer und übte seinen Beruf sechs Jahre später in Vollzeit aus. Schon bald sollten die ersten Titel folgen. Simsek hatte zwei überaus erfolgreiche Jahre auf der Challenge Tour, als er vier Turniere innerhalb von 13 Monaten gewann. 2000 war jedoch sein bestes Jahr mit Platz elf in der Order of Merit. 

Deutscher Rekordsieger auf der Challenge Tour: Erol Simsek.

Deutscher Rekordsieger auf der Challenge Tour: Erol Simsek.


Tobias Dier

Titel: 1
Debüt-Erfolg: 2001 North West of Ireland Open

Tobias Dier sicherte sich dank einer kuriosen Challenge-Tour-Saison 2000 die Tourkarte für die European Tour. Damals besaß der Nürnberger nämlich nicht einmal eine Spielberechtigung für die zweite Liga, verdiente sich jedoch durch gute Ergebnisse immer wieder einen Startplatz beim nächsten Event. Am Ende sprang ein 15. Rang in der Order of Merit heraus, der gleichbedeutend mit dem letzten verfügbaren Aufstiegsticket war. Ein Jahr später gewann er die North West of Ireland Open, ein von der Challenge und European Tour co-sanktioniertes Turnier. Dier startete 2008 einen letzten Anlauf auf der Challenge Tour, beendete aber nach keinem erreichten Cut seine aktive Tour-Karriere.


Wolfgang Huget

Titel: 2
Debüt-Erfolg: 2001 Galeria Kaufhof Pokal Challenge
Letzter Sieg: 2002 Golf Montecchia – PGA Triveneta Terme Euganeee International Open

Ein Jahr bevor Alex Cejka die Galeria Kaufhof Pokal Challenge gewann, feierte Wolfgang Huget bei dem Turnier im GC Rittergut Birkhof seinen Debüttitel. Der Sieg in seinem Heimatland war emotional vermutlich der bedeutendste Erfolg seiner aktiven Karriere. Noch höher einzuschätzen war sein Triumph bei der PGA Triveneta Terme Euganeee International Open. Für den Sieg erhielt Huget damals knapp 20.000 Euro, den höchsten Preisscheck in seiner 1998 begonnenen Profilaufbahn. 
 

Martin Kaymer

Titel: 2
Debüt-Erfolg: 2006 Vodafone Challenge
Letzter Sieg: 2006 Open des Volcans

Martin Kaymer gewann zwar nicht die meisten Titel auf der Challenge Tour, gilt dennoch als erfolgreichster Deutscher in der zweiten europäischen Liga. Als er 2006 auf die Tour kam, gewann er mit der Vodafone Challenge in Düsseldorf bei seiner Tour-Premiere direkt den Titel. Ein Monat später folgte Sieg Nummer zwei und nach nur acht Starts machte er den Aufstieg als Vierter der Saisonwertung perfekt. Kaymer hielt sich also nicht lange auf der Challenge Tour auf – am Ende waren es keine drei Monate. Eine Zeit, die in der Retrospektive wie ein Vorbote auf das wirkt, was in den zehn Jahren danach folgen sollte.

Martin Kaymer hielt sich nicht lange auf der Challenge Tour auf – nur drei Monate. In dieser Zeit gewann er zwei Titel.

Martin Kaymer hielt sich nicht lange auf der Challenge Tour auf – nur drei Monate. In dieser Zeit gewann er zwei Titel.


Christoph Günther

Titel: 1
Debüt-Erfolg: 2009 Kärnten Golf Open

Auch die Geschichte von Christoph Günther ist eine besondere. Im Alter von neun Jahren begann er in Malaysia mit dem Golfspielen. Sein Challenge-Tour-Debüt gab er 1997 als 22-Jähriger, aber erst fünf Jahre später schaffte er seinen ersten Cut. Viele weitere Saisons ohne nennenswerte Erfolge verstrichen und während er auf der Satellite EPD Tour (heute Pro Golf Tour) insgesamt sieben Siege feierte, holte Günther 2009 seinen ersten und einzigen Titel auf der Challenge Tour. Bei der Kärnten Golf Open glänzte der gebürtige Göttinger mit einer 62 am Finaltag und verwies damit unter anderem Florian Fritsch auf den zweiten Rang. 


Nicolas Meitinger
Titel: 1
Debüt-Erfolg: 2011 Allianz Challenge de France

Wie so viele deutsche Pros pendelte auch Nicolas Meitinger zwischen Pro Golf Tour und Challenge Tour. 2011 war es ihm gelungen, die Allianz Challenge de France zu gewinnen. Im Playoff setzte sich der Kölner damals gegen Maximilian Kieffer durch. Auf der Pro Golf Tour siegte Meitinger insgesamt acht Mal.

2011 gewann er seinen einzigen Challenge-Tour-Titel, ein Jahr zuvor schoss er mit einer 60 einen Rundenrekord in Schweden – Nicolas Meitinger.

2011 gewann er seinen einzigen Challenge-Tour-Titel, ein Jahr zuvor schoss er mit einer 60 einen Rundenrekord in Schweden – Nicolas Meitinger.


Maximilian Kieffer

Titel: 1
Debüt-Erfolg: 2012 Gujaret Kensville Challenge

Ein Jahr nach der Playoff-Niederlage war Maximilian Kieffer der glückliche Sieger eines Stechens. Bei der Gujaret Kensville Challenge bezwang er den Inder Rahil Gangjee dank eines Pars am ersten Extra-Loch. Es sollte die letzte Saison auf der Challenge Tour für Kieffer sein, der als Rookie auf der European Tour beinahe seinen ersten Sieg holte. Doch erneut musste er in ein Playoff. Es dauerte sieben Extra-Löcher, bis der gebürtige Bergisch Gladbacher das Nachsehen hatte.


Moritz Lampert

Titel: 3
Debüt-Erfolg: 2014 Kärnten Golf Open
Letzter Sieg: 2014 Azerbaijan Golf Challenge Open

Moritz Lampert startete wie eine Rakete in seine erste kompletten Saison auf der Challenge Tour. Das Jahr zuvor war er bereits auf der European Tour unterwegs, nachdem er als Amateur geteilter Vierter der Q-School wurde. So richtig in Fahrt kam seine Profilaufbahn mit einem Sieg auf der Pro Golf Tour, wenig später folgte sein erster Sieg auf der Challenge Tour. Der Erfolg bei der Kärnten Golf Open im Mai 2014 war ein klassischer „Brustlöser“ für Lampert, der in derselben Saison zwei weitere Titel auf der Challenge Tour gewann und damit auf die European Tour aufstieg. Seitdem war „Mo“ zwei weitere Male auf der Pro Golf Tour erfolgreich. Bei der Swiss Challenge 2019 verpasste er als geteilter Zweiter nur knapp einen weiteren Triumph. 

2014 war sein Jahr auf der Challenge-Tour – Moritz Lampert gewann drei Titel.

2014 war sein Jahr auf der Challenge-Tour – Moritz Lampert gewann drei Titel.


Dominic Foos (s. Titelbild)

Titel: 1
Debüt-Erfolg: 2015 Gant Open

Erst 17 Jahre und 347 Tage alt war Dominic Foos bei seinem Sieg bei der Gant Open 2015. Damit ging der Karlsruher, der ein Jahr zuvor mit einem Handicap von plus 6,4 ins Profilager gewechselt war, als jüngster Sieger in die Challenge-Tour-Geschichte ein. Seit diesem historischen Triumph konnte Foos jedoch nicht mehr an diesen Erfolg anknüpfen und beendete die Order of Merit maximal auf Rang 34 (2015). 


Alexander Knappe

Titel: 2
Debüt-Erfolg: 2016 Swiss Challenge
Letzter Sieg: 2016 Hainan Open

Auf einer Medical Exemption spielend schaffte Alexander Knappe 2016 seinen Durchbruch auf der Challenge Tour. An einem regnerischen Finaltag in Luzern behielt der damals 27-Jährige einen kühlen Kopf und gewann seinen ersten Titel auf der Tour. „Dieser Sieg gibt mir einen riesigen Schub für den Rest der Saison“, erzählte Knappe damals. Den Worten folgten Taten: Vier Monate später gewann er die Hainan Open – erneut im Regen, der so stark war, dass das Turnier auf zwei Runden verkürzt werden musste. Knappe kam dies gelegen. In einer erfolgreichen Saison 2016 wurde er Dritter der Order of Merit und spielte damit 2017 seine erste komplette Saison auf der European Tour.

Alexander Knappe spielte 2016 eine starke Saison auf der Challenge Tour – zwei Titelgewinne.

Alexander Knappe spielte 2016 eine starke Saison auf der Challenge Tour – zwei Titelgewinne.


Bernd Ritthammer

Titel: 3
Debüt-Erfolg: 2016 Made in Denmark Challenge
Letzter Sieg: 2016 NBO Golf Classic Grand Final

Was Moritz Lampert 2014 bereits einmal gelungen war, machte Bernd Ritthammer zwei Jahre später nach. Der Münchner gewann drei Turniere in einer Saison, darunter das Grand Final in Oman, und wurde Zweiter der Rangliste. Seine Premiere auf der Challenge Tour feierte er 2010, nachdem er im Vorjahr die Order of Merit der Pro Golf für sich entschied. Auf der sogenannten Satellite Tour gewann er insgesamt vier Events – zuletzt 2013. Seitdem pendelte Ritthammer immer wieder zwischen European und Challenge Tour. Bei der Porsche European Open 2019 wäre ihm fast der erste Sieg auf der European Tour gelungen. Der zweite Rang ist bis dato sein größter Erfolg als Profi. Mit deutlich über 400.000 Euro Preisgeld ist Ritthammer bester Deutscher in der Career Money List der Challenge Tour.

Bernd Ritthammer ist mit mehr als 400.000 Euro Preisgeld bester Deutscher in der Career Money List der Challenge Tour.

Bernd Ritthammer ist mit mehr als 400.000 Euro Preisgeld bester Deutscher in der Career Money List der Challenge Tour.


Marcel Schneider

Titel: 3
Debüt-Erfolg: 2018 Swiss Challenge
Letzter Sieg: 2021 Open de Portugal

Laut der Career Money List ist Marcel Schneider der zweiterfolgreichste Deutsche in der Geschichte der Challenge Tour. Schon mehr 400.000 Euro verdiente er auf der Tour. Einen Großteil davon sammelte er bei seinen Siegen bei der Swiss Challenge 2018, der Kaskáda Golf Challenge 2021 sowie der Open de Portugal 2021. Den bislang größten Preisscheck seiner Karriere erhielt Schneider aber bei der co-sanktionierten Austrian Open 2020, wo er Zweiter wurde. Dieses Ergebnis war auch Grund dafür, dass er in jenem Jahr Zweiter der Order of Merit wurde. Seine beiden Titelgewinne 2021 zeigen: Die Entscheidung, die Karte für die European Tour über den Weg auf die Challenge Tour zu sichern, war sinnvoll. Bei seinem ersten Challenge-Tour-Start der Saison gewann Schneider im tschechischen Brno.


Sebastian Heisele

Titel: 1
Debüt-Erfolg: 2019 Open de Bretagne

Sebastian Heisele machte erstmals 2011 auf sich aufmerksam, als er als Amateur die Schloss Moyland Resort Classic auf der Pro Golf Tour gewann. Dies gelang vor ihm nur Martin Kaymer. Eine Tourkarte für die Challenge Tour verdiente er sich 2014 dank eines zweiten Rangs in der Order of Merit der Pro Golf Tour. Heiseles Rookie-Saison verlief enttäuschend, jedoch beendete er die Saison 2016 auf Rang 28. Die folgenden beiden Jahre war er vermehrt auf der European Tour unterwegs. Sein bestes Profijahr erlebte der gebürtige Niederländer 2019, als er zunächst auf der Pro Golf Tour gewann und im September die Open de Bretagne auf der Challenge Tour für sich entschied. Am Ende wurde er Gesamtvierter.

Gewann 2019 nicht nur die Pro Golf Tour, sondern auch seinen ersten und einzigen Titel auf der Challenge Tour – Sebastian Heisele.

Gewann 2019 nicht nur die Pro Golf Tour, sondern auch seinen ersten und einzigen Titel auf der Challenge Tour – Sebastian Heisele.


Hurly Long

Titel: 1
Debüt-Erfolg: 2020 Italian Challenge Open Eneos Motor Oil

2019 der Wechsel ins Profilager, direkt der Gewinn der Pro Golf Tour Order of Merit und 2020 ein Sieg als Rookie auf der Challenge Tour. Hurly Longs Karriereweg verlief zu Beginn steil nach oben. Seinen Challenge-Tour-Sieg in Italien (aufgrund von schlechtem Wetter auf drei Runden verkürzt) setzte er sich im Stechen unter anderem gegen Marcel Schneider durch. Nur knapp verpasste der Mann vom GC Mannheim-Viernheim den direkten Aufstieg in Liga eins. 


Marcel Siem

Titel: 1
Debüt-Erfolg: 2021 Le Vaudreuil Golf Challenge

Während die meisten Spieler die Challenge Tour als Durchgangsstation zur European Tour nutzen wollen, musste Marcel Siem gezwungenermaßen 2021 seine erste komplette Saison in Liga zwei spielen. Der viermalige European-Tour-Sieger nahm die Herausforderung an und gewann bei seinem zehnten Start der Saison seinen ersten Challenge-Tour-Titel. Besonders schön für den Familienvater: Er durfte den Sieg gemeinsam mit seiner Tochter Victoria erleben. „Victoria ist großartig“, schwärmte Siem nach seinem Triumph. „Sie ist immer positiv und sagte mir schon am ersten Tag, dass wir gewinnen werden. Ich bin so stolz, dass sie dabei war. Davon habe ich immer geträumt.“ Auch zu Beginn seiner Profikarriere war Siem bereits zwei Mal nah an einem Titelgewinn. 2001 und 2002 wurde er jeweils einmal Zweiter.